Festival 2015

Das Energiewendefestival 2015 will in erster Linie das Engagement von Menschen fördern, welche sich für eine umweltverträgliche und gerechte Gesellschaft einsetzen, indem es Raum für gegenseitige Weiterbildung, Befähigung und Vernetzung bietet.


Ziele

  • Vernetzung von Menschen, Gruppen und Organisationen, die sich für einen zukunftsfähigen gesellschaftlichen Wandel einsetzen.
  • Austausch über und erlernen des Handwerkszeugs für gesellschaftlichen Wandel fördern.
  • Ort, an welchem es sich einfach gut leben lässt.
  • Basis und Grundlagen fördern, die zukünftige Aktivitäten und Kampagnen hin zu einer umweltverträglichen und gerechten Gesellschaft erleichtern.

Positive Nebeneffekte können unter andern sein:

  • Neue oder noch nicht so sehr gesellschaftlich engagierte Menschen inspirieren und befähigen sich zu engagieren
  • Mediale Berichterstattung

Aktive Partizipation

Ein wichtiges Anliegen ist, dass das Energiewendefestival die Einbindung von verschiedensten Gruppen durch aktive Partizipation ermöglicht. Dies soll durch Teilprojekte, die von Gruppen, Vereinen, Organisationen etc. übernommen werden können, erfolgen.

Das Energiewendefestival soll vermehrt von den Trägerschaftsorganisationen auch als ihre Veranstaltung gesehen werden, welche einen Gewinn für die Menschen darstellt, die sich mit den Organisationen engagieren. Sei es indem sie sich weiterbilden, anderen Menschen die sich in derselben oder anderen Organisationen engagieren besser kennen lernen, und auch einfach mal zusammen einem Konzert lauschen oder in der Aare baden können. Es sind sehr wohl auch organisationsinterne Veranstaltungen möglich.

Wir wollen, dass Organisationen und Gruppen sich das EWF zu eigen machen, und die Plattform die das EWF bietet auch für Veranstaltungen der eigenen Organisation oder Gruppe nutzen. Solche die sowieso (an einem anderen Ort) organisiert würden, oder auch solche die spezifisch für das EWF zugeschnitten werden. Seien das nun Oragnisations- oder Gruppeninterne oder öffentliche, wie zB: Sitzungen, Retraiten, Teamausflüge, Freiwilligentreffen, Planungstage, Sommerfeste, Werbung für eure Projekte, Weiterbildungen und Workshops für Ehern- und Vollamtliche...


Was, Wann und Wo

In Rubigen bei Bern

Mit dem Zug nach Rubigen (zwischen Bern und Thun), dann den Wegweisern zur "Mühle Hunziken" folgen (ca 15 Min.)

Praktische Infos/Anreise

29.8. – 8.9.

  • Sa 29.8. – So 30.8.: Gemeinsamer Aufbau der Festival Infrastruktur.
  • Mo 31.8. – So 6.9.: Vernetzung, Austausch, Weiterbildung für ein effektives Engagement.
  • Fr 4.9. – Sa 5.9.: Konzerte, das Leben und somit auch Engagement ist ein Fest!
  • Mo 7.9. – Di 8.9.: Gemeinsamer Abbau der Infrastruktur.

Programm

Bands

Fr 4.9. 
  • SONIDO REBELDE
  • Gypsy Sound System Orkestra
 
Sa 5.9.
  • Palko!Muski
  • Matuba

Filme

Filmbeschreibungen

Mo 31.8. 21:30 Cowspiracy
Di 1.9. 21:00 Die Kraft der Gemeinschaften
Do 3.9. 21:00 Atomendlagerung

Forderungen / Botschaft

  • Wir wollen eine Gesellschaft die Mensch, Natur und Klima schont
  • Wir wollen eine 100% erneuerbare und gerechte Zukunft
  • Gesellschaftlicherwandel statt Klimawandel

Grundhaltung

Wir sind davon überzeugt, dass eine sympathische Geld-, Entscheidungs- und Esskultur die beste Art ist, eine Veranstaltung wie das Energiewendefestival zu organisieren. Wenn irgend möglich, wollen wir folgenden Kriterien gerecht werden:

  • Ökologisch nachhaltig und mit möglichst wenig Ressourcenverschwendung.
  • Wir setzen auf 100% erneuerbare, dezentrale Energie.
  • Wir möchten, dass sich möglichst viele Menschen aktiv, direkt gesellschaftspolitisch engagieren 
können.
  • Wir arbeiten in allen Bereichen integrativ, partizipativ und entwickeln uns weiter
  • Es gibt keine kommerziellen Verpflegungsanbieter. Wir vertrauen auf das 
Kollektensystem.
  • Wir verlangen keinen Eintritt sondern vertrauen auf Spenden und Kollekten. Wir 
wirtschaften alle in eine Kasse. Spenden nehmen wir an - Gegenleistungen sind 
ausgeschlossen.
  • NGO, Religionen und Parteien: Die Vorbereitungsgruppe besteht aus Einzelpersonen, 
die ihre individuellen Meinungen vertreten. Trägerschaften haben kein Mitbestimmungsrecht. Wir sind keine Fundraising- und Wahlkampfplattform für NGOs, Parteien und Religionen. Träger müssen unsere Ziele unterstützen und sind nicht verpflichtet Geld zu spenden.
  • Wir wollen eine friedliche, familienfreundliche und erfreuliche Veranstaltung.
  • Wir wollen nicht nur uns selber befähigen, unser Wissen erweitern, unser Netzwerk enger knüpfen und unsere Meinung 
kundtun, sondern auch Raum für Gespräche und Vergnügen haben.
  • Wir entscheiden konsensorientiert in der Vorbereitungsgruppe. Wir versuchen uns 
während dem Camp und dem Festival soweit wie möglich konsensorientiert mit allen Teilnehmenden abzusprechen.

Finanzen

Finanziert wird der Anlass allein durch Spenden von Trägerschaftsgruppen und Privatpersonen. Alle Teilnehmenden kommen via Kollekte für ihre Verpflegung auf, und bezahlen kostendeckende Preise an der Bar.


Unterschiede zum EWF 14

Gegenüber dem EWF 14 fokussieren wir bezüglich den Zielen und der Zielgruppe.

Die Ziele Massenmobilisierung, Kundgebung und Medienberichterstattung werden gestrichen, zugunsten der Stärkung der Bewegung durch Befähigung und Vernetzung.

Wir möchten nicht mehr die breite Bevölkerung und Kundgebungsteilnehmende ansprechen, sondern vor allem Menschen die sich bereits mehr oder weniger aktiv engagieren, oder an der Schwelle dazu stehen.

Der Umfang der Infrastruktur soll den geringeren Erwartungen an die TeilnehmerInnenzahl angepasst werden.

Der Umfang an Konzerten wird reduziert, da diese weniger wichtig für die Mobilisierung sind.

Workshops sollen für ein bereits engagiertes Publikum zugeschnitten sein, und sich nicht an die breite Masse richten.